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Rettungsaktion für tausende Kaulquappen

Nachdem es im Winter nur zu geringen Niederschlägen kam, ist ein kleiner Waldtümpel beinahe ausgetrocknet. Ein Teil der abgelegten Laichballen ist bereits vertrocknet. Schon seit einigen Jahren besuche und begleite ich diese Stelle, auf dem Weg zu einer möglichst natürlichen Struktur. Da ich schon damit rechnete, dass es dieses Jahr wieder zu Austrocknungen gekommen sein könnte, habe ich einen Eimer im Auto mitgeführt. 

Ich konnte also zwei Eimer voll mit Grasfroschlaichballen vor dem Austrocknen retten. Diese brachte ich in einen in der Nähe liegenden größeren Teich, der genügend Wasser führt. Hier haben ebenfalls zeitgleich Grasfrösche und Erdkröten ihre Laichballen und Laichschnüre abgesetzt. Die Laichschnüre der Erdkröten sind in Ufernähe um die Stängel der Ufervegetation geschlungen.

Ein wunderbarer Tag, an dem ich vielen Fröschen das Leben retten konnte!



Laichballen Grasfrosch






Ab ins lebenspendende Wasser!










Laichschnüre der Erdkröte





Hilfe für den Waldkauz


Vor kurzem bekamen wir einen Hilferuf von Freunden, die einen jungen Walzkauz nahe eines Waldweges am Boden gefunden hatten. Dort konnte er nicht bleiben, denn im Wald mangelte es an Unterwuchs und an tiefliegenden Ästen, sodass der Waldkauz selbst die Möglichkeit hat, wieder nach oben zu klettern. Eine leichte Beute für Hund oder Fuchs.
Einer der beiden Altvögel war ganz in der Nähe im Baum zu sehen. Die noch nicht flüggen Ästlinge werden noch von den Elterntieren versorgt, bis diese selbständig sind.
Mit vereinten Kräften konnte der kleine Waldkauz wieder zurück in sichere Höhe gebracht werden. Wichtig: bei aufgefundenen Jungvögeln oder verletzten Tieren bitte Fachkräfte kontaktieren, bevor eigenständig Maßnahmen ergriffen werden!